Geschichte

Unsere Geschichte

75 Jahre Holzbau Meier AG. Gesundes Wachstum aus Tradition.

1909

Firmengründer Josef Meier wird am 18. September in Merenschwand geboren. Als Sohn von Verena und Engelbert Meier-Nietlisbach, die ein kleines Zimmereigeschäft führen.

1928/1929

Josef erlernt den Zimmereiberuf in einer heute noch bestehenden Zimmerei in Auw.

1934

Nach der Heirat mit Babette Keusch zieht das junge Paar in den Weiler Schoren von Mühlau.

1936

Geburt des ersten Sohnes Heinz, der später auch Zimmermann erlernt und sich zum Zimmer-Meister weiterbildet.

1937

Josef Meier gründet die Privatfirma Holzbau Meier. Seine ersten Arbeiten sind Reparaturen, die er im Freien über der Jauchegrube vor Familie Gigers Scheune ausführt. Als Fahrzeugpark dient ihm ein Velo mit Leiterwagen. Sein Tagwerk ist beschwerlich: Eine neue Stalltüre gibt damals mehr Arbeit als heute den Dachstuhl eines Einfamilienhauses zu fertigen.

1939

Mit dem 2. Weltkrieg brechen für die junge Familie karge Zeiten an. Während Josef zum Wehrdienst eingezogen wird, ist seine Ehefrau Babette eifrig als Stör-Schneiderin unterwegs.

1947

Der zweite Sohn Bruno kommt auf die Welt.

1950

Josef kauft seine erste Liegenschaft im Dorfkern von Mühlau. Aus gutem Grund, denn am neuen Standort mit viel Platz findet sich bereits eine Sägerei mit Wasserradantrieb samt dazugehörigem Weiher. Bis dahin erledigt Josef seine Aufträge im Schoren neben einer Scheune beim Wohnhaus oder direkt vor Ort bei den Kunden. Der neue Firmensitz ist Sägerei, Zimmerei und Wohnung in einem. Für grössere Arbeiten holt sich Josef zunächst Hilfe bei Bauern aus der Umgebung, im Laufe der Zeit stellt er zwei Mitarbeiter fest an. Transportiert wird das Baumaterial mit Ross und Wagen, später mit gemietetem Traktor und Anhänger. Das Aufrichten ist noch echte, Kräfte zehrende Handarbeit ohne Kran. Ist es geschafft, feiert man oft ein kleines Volksfest. In dieser Zeit steigt auch Sohn Heinz als Lehrling in den Betrieb ein. Der Firmensitz mit Sägerei, Zimmerei und Wohnung wird mehrmals umgebaut, genügt aber den Anforderungen schon bald nicht mehr.

1964

Das Grundstück an der heutigen Kestenbergstrasse wird erworben, eine neue, halb unterkellerte Zimmereihalle mit 23 x 30 m und einem Kran entsteht – für damalige Verhältnisse ein geradezu riesiges Bauwerk. Mittlerweile beschäftigen Heinz und Josef Meier insgesamt vier Mitarbeiter.

1965

Der erste fahrbare Hebekran mit einem Landrover Unterbau wird aufgebaut und ständig bis zu einem selbstaufstellenden Gittermast-Aufbau weiter entwickelt.

1967

Heinz Meier errichtet sein eigenes Wohnhaus neben der Werkhalle.1968 Bruno Meier verunfallt tödlich. Eigentlich wollte er als Ingenieur in den elterlichen Betrieb einsteigen.

1970

Heinz und Josef bauen das erste Büro westseitig an die Werkhalle.

1972

Der Landroverkran wird durch einen Fuchs Gittermastkran ersetzt.

1977

Für mehr Flexibilität kauft man einen Langholzanhänger 6 t.

1978

Der Betrieb investiert massiv. Velo und Anhänger werden von einem PW (Opel Rekord), einem Geländewagen (Armee-Landrover) und einem Lieferwagen (Opel Blitz) abgelöst. Ein Gittermastkran übernimmt die schweren Hebearbeiten, dazu kommen stationäre und Handmaschinen, die die Arbeit erleichtern und höchste Qualität erlauben. Firmengründer Josef stirbt 69-jährig, Nachfolger wird sein 42-jähriger Sohn Heinz.

1979

Der älteste Sohn von Heinz, ebenfalls Heinz genannt, Jahrgang 1959, beendet seine Lehre als Zimmermann.

1980

Ein Grove 18 t 3-Achs-Hydraulikkran ersetzt den Gittermastkran.

1983

Der Platz in Halle und Büro ist zu klein, die Werkstatt wird um 10 m verlängert.

1985

Ein neuer Seitenstapler 3 t Fantuzzi erleichtert das Ent- und Beladen. Sohn Reto tritt mit 21 Jahren in den elterlichen Betrieb ein – nach absolviertem KV und Zusatzlehre als Hochbauzeichner.

1987

Der Grove 18t-Kran wird durch einen Grove 45-t-4-Achs-Hydraulikkran abgelöst.

1991

Der jüngste Sohn Ralph, gelernter Zimmermann, verstärkt 21-jährig nach seiner Lehre das bestehende Trio. Dank vorausschauender Unternehmensführung zählt der Betrieb inzwischen über 20 Mitarbeitende. Nun ist eine klare Aufgabenleitung gefordert. Darum werden schon früh Mitarbeiter nachgezogen, um alle Aufgabenbereiche abzudecken.

1992

Büro, Lager und Werkstatt platzen aus allen Nähten. Es folgen ein 4-stöckiger Anbau mit 11 m Länge und eine computergesteuerte Abbundanlage.

1993

Heinz Meier verstirbt mit 56 Jahren.

1994

Die Privat-Firma Holzbau Meier wird von den drei Brüdern Meier in die Holzbau Meier AG umgewandelt.

1996

Das Unternehmen gründet die Union-Haus-Bau AG mit.

2003

Das Unternehmen gründet die Baugenossenschaft Meienberg mit.

2008

Kurz nach der Gründung der Tochterfirma für Planungen, der Holzbausystem-Planung AG, wird die Schreinerei Lang und Sachs angegliedert.

2009

Die Baubewilligung für Werk 2 ist eingereicht. Hier sollen die Elemente für Systemhäuser vorgefertigt werden.

2010

Der Aushub für Werk 2 startet. Leider verstirbt im Oktober Reto Meier 46-jährig.

2011

Werk 2 im Mettenfeldring 1 nimmt die Produktion auf. Kurz danach ist die Wohnung Ost im Werk 2 bezugsbereit.

2012

Die Holzbau Meier AG feiert 75 Jahre. Das in 3. Generation inhabergeführte Unternehmen beschäftigt 40 Mitarbeitende und ist in der ganzen Schweiz erfolgreich tätig.